Abnehmen mit BHRT und Fettabsaugung

Auf einen Blick

  • Voruntersuchungen: Umfangreicher Hormonstatus, weitere Untersuchungen abhängig von individuellem Gesundheitszustand
  • Ablauf: Ärztliche Untersuchung und Anamnese, Vorbefundauswertung, Therapiekonzeption: Allenfalls Fettabsaugung vor Beginn der eigentlichen Gewichtsabnahmetherapie, Definition Therapieziele, laufende Führung eines Ernährungstagebuchs, regelmäßige Kontrollen, Kontrollblutbefund alle 3 Zyklen (1 Zyklus = 28 Tage)
  • Therapiedauer: Individuell, meist 3 bis 6 Zyklen (1 Zyklus = 28 Tage)
  • Kontrolltermine: Nach individueller Vereinbarung
  • Ausländische Patienten: Kontrollblutuntersuchungen im Heimatland möglich

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Übergewicht – das Volksleiden Nr. 1

Übergewicht ist ein ernstzunehmendes gesundheitliches Problem in unserer westlichen Welt und wird von Betroffenen aufgrund des medial propagierten Schönheitsideals oft als unästhetisch wahrgenommen. Soziale Ausgrenzung, Vereinsamung und ein großer psychischer Leidensdruck können die Folge sein.

In der Medizin spricht man von Übergewicht, wenn das Körpergewicht und der Körperfettanteil höher als ein bestimmtes Normausmaß sind. Grundlage für die Beurteilung ist der Körpermassenindex, der sogenannte Body-Mass-Index (BMI).

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert Übergewicht als BMI von mindestens 25, Fettleibigkeit bzw. Adipositas als BMI von mindestens 30 (Stand 2008).

KategorieBMIRisiko für Begleiterkrankungen
des Übergewichts
Untergewicht< 18,5niedrig
Normalgewicht18,5 bis 25durchschnittlich
Präadipositas (Übergewicht)
Adipositas Grad I
Adipositas Grad II
Adipositas Grad III
25 bis 30
30 bis 35
35 bis 40
≥ 40
gering erhöht
erhöht
hoch
sehr hoch

Ursachen von Übergewicht und medizinische Folgeerkrankungen

Wesentliche Hauptursachen sind Fehlernährung und Bewegungsmangel: Besonders praktische Fertiggerichte und Fastfood, fertig abgepackte Süßspeisen und Naschereien, Softdrinks und Alkohol verführen zu einem bequemen Essverhalten. Vorwiegend sitzende Tätigkeiten im Berufsleben und in der Freizeit (vor Computer und TV) reduzieren den Energieverbrauch. Hinzu kommen genetische und psychologische Faktoren.

Die Folgen von Übergewicht können fatal sein:

Das Risiko, an diversen die Lebensqualität massiv beeinträchtigenden Krankheiten zu leiden, steigt beträchtlich an. Weit verbreitet sind bei übergewichtigen Patienten/innen beispielsweise Herz- und Kreislauferkrankungen, Diabetes mellitus, Hormon- und Stoffwechselstörungen, Gelenksschäden, Verminderung der Zeugungsfähigkeit bis hin zu Unfruchtbarkeit.

Auch psychosoziale Folgeerkrankungen der Betroffenen durch Ausgrenzung sind ein häufiges Problem.

Behandlungsmöglichkeiten

Je nach Ausmaß des Übergewichts bedarf es unterschiedlicher Maßnahmen. Im Rahmen unserer ärztlich unterstützten Gewichtsabnahme versuchen wir Betroffenen zu helfen, ihr Wunschgewicht zu erreichen. Wir behandeln ausschließlich erwachsene Personen.

Zuerst erfolgt die genaue Erhebung Ihres gesundheitlichen und hormonellen Status. Dazu gehören ärztliche Untersuchung, Labortests, Analyse Ihrer Ernährungsgewohnheiten und eine spezielle Befindlichkeitsanamnese, die Rückschlüsse auf Ihre Gesundheit ermöglicht.

Entsprechend Ihren individuellen Bedürfnissen erstellen wir ein maßgeschneidertes Therapiekonzept. Der Behandlungsplan kann von diätetischen Maßnahmen und Lebensstilveränderung bis hin zur umfangreichen medikamentösen Behandlung reichen. Operative Magenverkleinerungen bieten wir nicht an. Unerlässlich ist zumeist eine Änderung der Lebensgewohnheiten durch Ernährungsumstellung und Steigerung der körperlichen Betätigung.

Patienten/innen, die unter besonders ausgeprägtem Übergewicht leiden (Adipositas, siehe Tabelle oben), bedürfen oft weitreichenderer, von unserem Angebot nicht umfasster Behandlungen mit begleitender psychotherapeutischer Betreuung.

Für den Therapieerfolg essentiell ist die Mitwirkung des/der Patienten/in.

Ärztlich unterstützte Gewichtsabnahmetherapien dauern meist entweder 3 oder 6 Zyklen (1 Zyklus = 28 Tage). Verlängerungen und Wiederholungen werden je nach Bedarf individuell festgelegt. Spezielle Therapieprogramme gibt es für bestimmte Therapieziele.