Übergewicht: Schilddrüsenhormon T3 erleichtert das Abnehmen

Studie belegt Einfluss des Hormons Trijodthyronin (T3) auf die Gewichtsabnahme

Wien (17.5.2017) — Weltweit gibt es bereits mehr übergewichtige als untergewichtige Menschen. Von Übergewicht und Adipositas Betroffene leiden durch die jahrelange Überbelastung des Körpers häufig an Arthrose, Arteriosklerose und Diabetes. Versuche, das Idealgewicht zu erreichen und zu halten, misslingen meist, weil die verlorenen Kilos rasch wiederkommen. Jetzt fanden portugiesische Wissenschaftler einen Faktor, der wesentlichen Einfluss auf den Abnehmerfolg hat – das Schilddrüsenhormon Trijodthyronin, kurz T3.

„Hormone sind körpereigene Botenstoffe, die maßgeblich den menschlichen Stoffwechsel und somit auch das Körpergewicht steuern“, sagt DDr. Karl-Georg Heinrich, auf dem Gebiet der ästhetischen und regenerativen Medizin tätiger Arzt aus Wien. „Die Anwendung bioidentischer Schilddrüsenhormone in der Therapie von resistentem Übergewicht liegt daher nahe.“ In seiner Ordination DDr. Heinrich werden Patienten mit individuell angepassten Therapien beim Abnehmen unterstützt.

An der portugiesischen Studie nahmen 649 an morbider Adipositas leidende Patienten teil, die sich aus diesem Grund einem chirurgischen Eingriff unterziehen mussten. Den Wissenschaftlern fiel dabei auf, dass Patienten mit guter Schilddrüsenfunktion, also höheren T3-Spiegeln, nach der Operation signifikant mehr Gewicht abnahmen, als die Teilnehmer mit niedrigerem T3-Gehalt im Blut. Eine ausreichende Versorgung des Körpers mit dem Schilddrüsenhormon kann daher das Abnehmen fördern.

Bei der ärztlich unterstützten Gewichtsabnahme in der Ordination DDr. Heinrich wird zuerst der hormonelle „Ist-Zustand“ des Patienten erhoben. Im Rahmen der Therapie werden fehlende Hormone, darunter T3, in bioidentischer Form (Bioidentical Hormone Replacement Therapy, BHRT) zugeführt. Bioidentische Hormone gleichen den menschlichen Hormonen in ihrer Struktur. „Häufig liegt Übergewicht auch ein Schilddrüsenproblem zugrunde. Für den Therapieerfolg ist essentiell, dieses Leiden besonders zu berücksichtigen“, erläutert DDr. Heinrich.

Ist die hormonelle Balance durch bioidentische Hormone wiederhergestellt, fällt das Erreichen und Halten des Idealgewichts mit gezielten diätetischen Maßnahmen und Lebensstilveränderung üblicherweise deutlich leichter. An hartnäckigen Problemzonen kann zusätzlich eine Fettabsaugung mit Mikrokanülen vor der eigentlichen Gewichtsabnahme sinnvoll sein.

Ein balancierter Hormonhaushalt mit einem gesunden T3-Spiegel hilft aber nicht nur beim Abnehmen. Da Hormone Einfluss auf unseren gesamten Körper nehmen, kann eine Behandlung mit bioidentischen Hormone auch zur Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens, zur Leistungssteigerung und zur Verjüngung der Haut beitragen.

Weitere Informationen: http://gewichtabnahme.at/

Kontakt:
Ordination DDr. Heinrich
Ansprechpartner: Herfried Wagner
E-Mail: info@ddrheinrich.com
Web: https://ddrheinrich.com/
Tel.: +43 1 532 18 01

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Abnehmen funktioniert nicht – ist die Schilddrüse schuld?

Eine Patientin, die unter hartnäckigem Übergewicht leidet, fragt uns:

Obwohl ich mich strikt an Diät und Kalorienreduktion halte, nehme ich nicht ab. Könnte dies an meiner Schilddrüse liegen? Die Schilddrüsenhormone sind aber laut meinem letzten Laborbefund normal.

Tatsächlich ist eine verringerte Schilddrüsenfunktion einer der häufigsten Gründe, warum trotz Kalorienreduktion die gewünschte Gewichtsabnahme nicht gelingt. Die Schilddrüse gehört zu den wichtigsten Hormondrüsen. Sie produziert die Schilddrüsenhormone T3 (Triiodthyronin) und T4 (Thyroxin), die den Energiestoffwechsel des Körpers steuern.

Schilddrüsenprobleme trotz „normaler“ Hormonwerte

Trotzdem können beträchtliche Aktivitätseinbußen der Schilddrüse schlichtweg unerkannt bleiben, weil die Hormonwerte laut Laborbefund als unauffällig eingestuft werden. Tatsächlich hat sich in unserem Praxisalltag gezeigt, dass viele Labors die „Normalbereiche“ der Schilddrüsenhormonwerte zu weit definieren und nicht zwischen Altersgruppen, Körpergewicht etc. differenzieren.

Wenn sich Ihre Hormonwerte daher z.B. als Folge einer Entzündung verringert haben, aber immer noch im Normbereich liegen, gilt Ihr Befund als „normal“, obwohl sich die Aktivität Ihrer Schilddrüse maßgeblich verändert hat und Ihre Schilddrüse damit für Ihre körperliche Situation mittlerweile zu wenig Schilddrüsenhormone produziert.

Schilddrüsenschwächen sind oft die Folge von Entzündungen (Thyreoiditis) oder treten bei Frauen nach Schwangerschaften auf. Bei Hashimoto-Thyreoiditis bzw. auch bekannt als Hashimoto handelt es sich um eine chronische Entzündung der Schilddrüse aufgrund einer Fehlreaktion des Immunsystems. Symptome eines Mangels an Schilddrüsenhormonen sind z.B. Antriebslosigkeit und Kältegefühl beim Aufstehen, Übergewicht sowie aufgequollen wirkendes Gesicht und Körper.

Untersuchung der Schilddrüse vor dem Abnehmen

Wir empfehlen daher bei Problemen mit der Gewichtsabnahme immer zunächst eine fundierte Analyse der Schilddrüsenfunktion. Erfahrungsgemäß stellen sich sehr rasch Erfolge ein, wenn eine Behandlung des Mangels mit bioidentischen Schilddrüsenhormonen erfolgt. Bioidentische Hormone gleichen unseren körpereigenen Hormonen in ihrem Aufbau.

Therapien zur hormonellen Regeneration dauern üblicherweise 3 oder 6 Zyklen (1 Zyklus = 28 Tage) und können bei Bedarf wiederholt werden. Sind die Schilddrüsenhormone erst einmal in Balance und der Energiestoffwechsel wiederhergestellt, fällt das Abnehmen durch eine Umstellung der Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten meist deutlich leichter.

Ihr DDr. Heinrich

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Übergewicht: Sind unsere Darmbakterien schuld?

Unser Darm beherbergt eine große Menge an für uns wichtigen Mikroorganismen, die sogenannte Darmflora. Sie helfen bei der Verdauung von Nahrungsbestandteilen, manche produzieren Vitamine und spielen auch eine Rolle bei der „Kalibrierung“ des Immunsystems.

Es wundert uns daher nicht, dass die Darmflora auch bei Übergewicht eine Rolle spielen dürfte.

Im Rahmen einer Studie der Yale University fanden die Forscher heraus, dass Menschen mit Übergewicht mehr jener Typen von Bakterien in ihrer Darmflora besitzen, die besonders effizient Kohlehydrate aufspalten. Letztere werden anschließend – wie bei allen Menschen – in essentielle Fettsäuren umgewandelt, die dem Körper als Kalorien bzw. Energie zur Verfügung stehen. Im Gegensatz dazu scheiden Normalgewichtige den Anteil an Kohlehydraten, der nicht zerlegt werden konnte, wieder aus, ohne diese Zusatzkalorien aufgenommen zu haben.

Ist die Zusammensetzung der Darmflora vorgegeben oder kann man seine Darmflora verändern? Offenbar ist alles, was wir in unseren Darm aufnehmen, seien es Lebensmittel oder auch Medikamente, beteiligt an der Veränderung unserer Darmflora. Natürlich gibt es eine Reihe weiterer Faktoren, die eine Rolle spielen. Was uns naturgemäß interessiert ist: Kann man Gewicht abnehmen, in dem man seine Darmflora verändert? Oder anders formuliert: Wie wird man die „Dickmacher“ unter den Darmbakterien wieder los?

Steinzeit-Ernährung gegen Fettpolster

Es ist tatsächlich ganz einfach: Weniger Kohlehydrate essen hungert die Dickmacher aus! Reis, Nudeln, Brot – all die Getreideprodukte sowie Zucker verwandeln sich dank kohlehydratliebender Darmbakterien schnell in unliebsame Fettpölsterchen. Die sogenannte „Paläolithische Diät“ baut auf diesem Grundsatz auf: Nur wenig Kohlenhydrate, am besten in Form von Obst und Gemüse, und – wie der Name vermuten lässt – keine industriell verarbeiteten Lebensmittel. Paläolithikum bedeutet Altsteinzeit. Optimalerweise sollte nur gegessen werden, was damals, vor mehr als 10.000 Jahren, auf dem Speiseplan der Menschen stand: Fleisch, Fisch, Gemüse, Obst etc.

Gesundes Abnehmen mit ärztlicher Hilfe

Sollte auch diese Ernährungsumstellung keinen Erfolg bringen, kann eine ärztlich unterstützte Gewichtsabnahme Abhilfe verschaffen. Nach der Erhebung des aktuellen Gesundheitsstatus wird für den/die Patienten/in ein individuelles Therapieprogramm erstellt, das neben diätischen und sportlichen auch medikamentöse Maßnahmen oder begleitende operative Eingriffe einschließen kann.

Häufig erweist sich am Beginn der ärztlich unterstützten Gewichtsabnahme eine Fettabsaugung mit Mikrokanülen als sinnvoll. Wichtig ist, dass die Fettabsaugung vor der geplanten Gewichtsabnahme erfolgt, um das weitere Abnehmen zu erleichtern. Sie wird ambulant unter lokaler Betäubung durchgeführt und ist besonders schonend. Durch die Fettabsaugung können diätresistente Problemzonen erfolgreich korrigiert werden. Außerdem wird durch die Absaugung die Anzahl an Fettzellen reduziert, die zur körpereigenen Produktion des Hormons Östrogen beitragen. Östrogen ist das weibliche Geschlechtshormon, das die Speicherung von Fett im Körper begünstigt.

Gewichtsreduktion durch bioidentische Hormone

Der anfängliche Gesundheitscheck beinhaltet eine Analyse der Hormonlevel, da ein Hormonungleichgewicht ebenfalls häufig Mitschuld am Übergewicht ist und für hartnäckige Fettdepots verantwortlich sein kann. Hier spielen Minderleistungen der Schilddrüse eine häufig nicht erkannte Rolle. Bei Wiederherstellung eines gesunden Hormongleichgewichts mittels bioidentischer Hormone, die den körpereigenen in ihrer Struktur gleichen, kann eine Gewichtsabnahme deutlich erleichtert werden.

Alternativ zu einer Untersuchung der Darmflora kann man bei einem/einer Übergewichtigen auch einfach durch eine variierende Zufuhr von Kohlenhydrate herausfinden, ob dickmachende Darmbakterien vorliegen. Dies sollte im optimalen Fall im Rahmen einer ärztlich unterstützten Gewichtabnahme erfolgen. Natürlich spricht aber nichts dagegen, dies selbst auszuprobieren, indem man „Low-Carb“ isst und schaut, was die Waage sagt, meint

Ihr DDr. Heinrich

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Gewichtsabnahme: Warum nehme ich nicht ab?

Eine Patientin mit Gewichtsproblemen schreibt uns:

Ich bin 56 Jahre alt und lebe in den USA. Ich habe ungefähr 50 Kilo Übergewicht – und das trotz langjähriger Diätversuche. Ich habe nun die Hoffnung, dass Ihr Hormonprogramm mir den Grund verraten kann, warum ich stets am Versuch Gewicht zu verlieren scheitere.

Umfassende Analyse des Ist-Zustands als Ausgangspunkt

Zu Beginn einer Gewichtsabnahme muss eine umfassende Hormonanalyse erfolgen, denn bei starkem Übergewicht ist ein Ungleichgewicht des Hormonhaushaltes nahezu immer beteiligt. Um erfolgreich und vor allem nachhaltig Gewicht zu verlieren, müssen balancierte Hormonlevel wiederhergestellt werden, da der menschliche Stoffwechsel nur in diesem Zustand optimal arbeiten und zugeführte Energie verbrennen kann.

Hormone sind wichtige Botenstoffe, die von unserem Körper normalerweise je nach Bedarf produziert werden. Es gibt jedoch einige Faktoren, die die Leistungsfähigkeit unserer Hormondrüsen negativ beeinflussen und so zu einer Imbalance führen. An erster Stelle steht das zunehmende Alter, das für einen kontinuierlichen Leistungsverlust der Hormondrüsen verantwortlich ist. Stress und ein auslaugender Lebensstil können den Prozess zusätzlich beschleunigen. Die Folgen eines Hormonungleichgewichtes können auf unterschiedliche Weise in Erscheinung treten. Neben Abgeschlagenheit, vorzeitiger Alterung und Verlust der Libido kann wegen des beeinträchtigten Stoffwechsels auch Übergewicht auftreten.

Abnehmen mit ärztlicher Unterstützung

Aus diesem Grund wird zu Beginn einer ärztlich unterstützten Gewichtsabnahme, wie sie für eine nachhaltige, gesunde Gewichtsreduktion empfehlenswert ist, der aktuelle Hormonstatus erfasst. Zusätzlich ist eine ärztliche Untersuchung erforderlich, um Erkrankungen auszuschließen. Auf Basis der erhobenen Hormonwerte kann eine auf den/die Patienten/in individuell abgestimmte Therapieplanung erfolgen. Neben der Verabreichung bioidentischer Hormone wird das Abnehmen durch zusätzliche Maßnahmen wie Sport, Ernährungsumstellung und, wenn erwünscht, ästhetischen Eingriffen zur Körperformung erleichtert.

Das Besondere an einer Hormonal Regeneration® by DDr. Heinrich (Bioidentical Hormonal Replacement Therapy, BHRT) ist die Verwendung von bioidentischen Hormonen. Sie gleichen den körpereigenen in ihrer chemischen Struktur und sind daher, bei entsprechender Dosierung, sicher in der Anwendung. Bei herkömmlichen Hormonersatztherapie (HET) werden hingegen künstlich hergestellte „Hormone“ (eigentlich hormonähnliche Medikamente) mit von den natürlichen Hormonen abweichendem Aufbau appliziert, die aufgrund zahlreicher Risiken bereits in Verruf geraten und daher weniger empfehlenswert sind. Die Dauer einer Hormonal Regeneration ist abhängig von dem Ausmaß der Gewichtsabnahme und kann je nach Bedarf wiederholt werden.

Fettzellen produzieren Östrogen

Manchmal erweist es sich auch als sinnvoll, vor der eigentlichen Gewichtsabnahme eine Fettabsaugung mit Mikrokanülen durchführen zu lassen. Dabei werden hartnäckige Fettdepots entfernt. Da Fettzellen Östrogen produzieren können, das den weiteren Fettaufbau fördern würde, kann es bei ärztlich unterstützter Gewichtabnahme indiziert sein, die Anzahl der Fettzellen durch Fettabsaugung zu reduzieren. Der Eingriff erfolgt ambulant und unter lokaler Betäubung, weshalb er als sehr schonend und risikoarm eingestuft werden kann.

Während der ärztlich unterstützen Gewichtsabnahme steht der/die Patient/in mit uns in regelmäßigem Kontakt. Dadurch kann das Therapieprogramm je nach Fortschritt jederzeit angepasst werden. Zur Wahrung der Gesundheit kann dieser Prozess bis zum Erreichen des Wunschgewichtes mehrere Monate dauern.

Ihr DDr. Heinrich

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Übergewicht durch Hormonmangel?

Kürzlich fragte mich mal wieder eine Patientin, ob hormonelle Imbalancen dick machen oder umgekehrt Übergewicht hormonelle Imbalancen bewirkt. Antwort: Beides kann stimmen! Daher muss man sich bei Gewichtsabnahme jeden Einzelfall genau ansehen.

Eine der hormonell bedingten Ursachen für Übergewicht kann ein Mangel an Schilddrüsenhormonen (T3, T4) darstellen. Sie übernehmen die Schlüsselrolle für einen gesunden Energiestoffwechsel. Wenn diese Hormone fehlen, verbraucht der Körper weniger Energie. Außerdem fühlen sich Betroffene müde und träge – häufig ist ein Bewegungsmangel die Folge. Da wird überschüssige Energie rasch in Form von Fett im Körper gespeichert.

Zahlreiche mit Übergewicht verbundene Erkrankungen gehen auf hormonelle Imbalancen zurück. Bei überschüssigen Fettdepots ist beispielsweise die Produktion der Hormone Leptin und Resistin durch die Fettzellen erhöht. In der in gesunden Menschen üblicher Menge haben diese Hormone neben der Regulation des Körpergewichts auch wichtige Aufgaben im Immunsystem. Im Übermaß im Körper vorhanden verstärken sie jedoch Entzündungsreaktionen und sind damit auch Ursache für Arthrose.

Mit einer an die individuellen Bedürfnisse des Patienten angepassten Hormonal Regeneration® (Bioidentical Hormone Replacement Therapy, BHRT) kann die hormonelle Balance wiederhergestellt werden, indem dem Körper fehlende Hormone in bioidentischer Form zugeführt werden. Bioidentische Hormone sind nichts Körperfremdes, sie gleichen unseren Hormonen in ihrem chemischen Aufbau.

Oft sind aufgrund des Übergewichts bestimmte Hormonspiegel stark erhöht. Fettzellen produzieren das Hormon Östrogen, das wiederum die Einlagerung von Fett begünstigt – ein Teufelskreis. Eine schonende Fettabsaugung mit Mikrokanülen an den „Problemzonen“ sollte noch vor der Therapie mit bioidentischen Hormonen und einer Lebensstilumstellung erfolgen. Dann gelingt erfahrungsgemäß auch das weitere Abnehmen.

Ihr DDr. Heinrich

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Bauchfett wichtiger als Body-Mass-Index (BMI) bei Übergewichtsrisiken

Eine aktuelle Studie der UMIT-Privatuniversität in Tirol empfiehlt, das Bauchfett schon bei jungen Menschen zu messen, um deren Risiken für Herzinfarkt, Atherosklerose und andere Herz-Kreislauf-Erkrankungen früh zu erkennen. Denn je mehr Bauchfett, sogenanntes „viszerales Fett“, vorhanden ist, desto eher kommt es offenbar zu krankhaften Veränderungen der Gefäßstrukturen und im schlimmsten Fall durch „Kappen“ des Blutflusses zu gefährlichen Folgeerkrankungen wie etwa Schlaganfällen.

Das Bauchfett nimmt ab dem Alter von 25 Jahren im Laufe des gesamten Lebens um etwa 300 Prozent zu – dies könnte erklären, warum Herzinfarkt, Schlaganfall und andere Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems meist im fortgeschrittenen Alter auftreten, aber bereits in frühen Jahren vorgebeugt werden können.

Wer regelmäßig Bewegung macht und durch maßvolles Essen bzw. gelegentliches Fasten sein Idealgewicht hält, verringert die Einlagerung von Cholesterin in die Gefäßwände und vermindert somit das Risiko von kardiovaskulären Erkrankungen. Der Body-Mass-Index (BMI), der das Verhältnis zwischen Körpergewicht zu Körpergröße angibt, gilt zwar als gute erste Risikoeinschätzung, jedoch berücksichtigt er nicht, ob es sich um Fett- oder Muskelmasse handelt. Daher kann es häufig zu Fehlinterpretationen kommen – denn Muskeln wiegen deutlich mehr als Fett! Zusätzlich ist jedenfalls eine Messung des Bauchumfangs empfehlenswert.

Mit Reduktion des Bauchfetts durch eine Gewichtsabnahme können die mit Adipositas assoziierten Risiken erfreulicherweise auch wieder gesenkt werden. Crashdiäten oder gar operative Maßnahmen sind zum Erreichen des Idealgewichts jedoch aufgrund von Jojo-Effekt und hohem Operations- und Narkoserisiken möglichst zu vermeiden.

Stattdessen bevorzugen wir „gesundes“ Abnehmen durch eine ärztlich unterstütze Gewichtsabnahme, wie sie in unserer Ordination angeboten wird. Dabei wird nach umfassender Erhebung des hormonellen und gesundheitlichen Status ein individuelles Therapiekonzept erstellt, das neben Ernährungs- und Bewegungsmaßnahmen auch die Verabreichung von bioidentischen Hormonen oder eine gezielte Fettabsaugung an den Problemzonen umfassen kann.

Eine ärztlich unterstützte Gewichtsabnahme dauert meist entweder 3 oder 6 Zyklen (1 Zyklus = 28 Tage). Je nach Bedarf können Verlängerungen oder Wiederholungen sinnvoll sein.

Ihr DDr. Heinrich

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Januskinase: Neues Enzym zum Abnehmen gefunden?

Die sogenannte Januskinase ist ein Enzym, das weißes Fett (white adipose tissue, WAT) in braunes Fett (brown adipose tissue, BAT) umwandelt. Braunes Fett verbrennt anders als weißes Fett in den Fettzellen Kalorien zur Erzeugung von Körperwärme. Damit würden die ungeliebten Kilos quasi dahinschmelzen! Die Januskinase, die bis dato als Angriffspunkt bei der Behandlung von Krebs Bedeutung hatte, könnte nun also auch in anderen medizinischen Teilbereichen therapeutische Anwendung finden.

Wie wichtig braunes Fettgewebe bei der Gewichtsreduktion sein kann, zeigt eine Studie an Mäusen, die in zwei Gruppen eingeteilt wurden. Die Hälfte der Mäuse, die ununterbrochen dem Tageslicht ausgesetzt wurden, zeigte eine deutliche Gewichtszunahme, wohingegen die anderen – bei gleicher Futtermenge, aber mit 8 Stunden weniger Lichtzufuhr – ihr Gewicht halten konnten. Der Grund dafür: Die Bildung von braunem Fettgewebe zur Energieverbrennung wird durch zu viel Tageslicht gehemmt! Nun wird also nach einsetzbaren Mitteln zur Stärkung des braunen Fettgewebes trotz Lichtzufuhr gesucht.

Bis dieses Enzym therapeutisch einsetzbar ist, gibt es natürlich auch verschiedene andere Möglichkeiten, um lästige Kilos loszuwerden. Eine Therapie mit bioidentischen Hormonen (Bioidentical Hormonal Regeneration Therapy, BHRT) verhilft dem Körper wieder zu einem ausgeglichenen Hormonhaushalt, wodurch einer hormonell bedingten Gewichtszunahme entgegen gewirkt werden kann.

Lokale Fettpölsterchen können mit Hilfe einer schonenden Fettabsaugung mit Mikrokanülen eliminiert werden. Die Fettabsaugung sollte bereits vor der eigentlichen Gewichtsabnahme erfolgen, damit das Gewebe sich durch die Entfernung von Fettzellen besser zusammenziehen kann, womit hängende Hauttaschen verhindert werden können. Außerdem wird die Anzahl der Fettzellen reduziert, die das weibliche Geschlechtshormon Östrogen produzieren, was ebenfalls relevant für eine langfristige Gewichtsabnahme ist.

Eine weitere Möglichkeit zur Unterstützung einer Gewichtsabnahme stellt die Einnahme des natürlichen Kohlenhydratblockers Weight Loss Phaseolin dar, erhältlich in unserem Webshop. Der aus weißen Kidney-Bohnen gewonnene Extrakt verhindert die Umwandlung von überschüssigen Kohlenhydraten in Fett, indem er diese im Dünndarm bindet. So werden sie, ohne sich in Form von Fettpölstern ansetzen zu können, unverwertet ausgeschieden.

Wir halten Sie bezüglich neuer Entwicklungen bei der Gewichtsabnahme auf dem Laufenden.

Ihr DDr. Heinrich

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WHO schlägt Alarm: Fettleibigkeit bedroht Europa

Die Weltgesundheitsorganisation WHO warnt: Europa wird in 15 Jahren von einer Adipositas-Epidemie betroffen sein. Mit Adipositas ist nicht nur ein höheres Krebsrisiko (vor allem Dickdarmkarzinom) verbunden, sondern starkes Übergewicht bringt auch viele andere gesundheitliche Probleme mit sich, die unter anderem Herz, Kreislauf, Gelenke oder den Stoffwechsel beeinträchtigen.

Ursachen scheint es viele zu geben, vor allem aber natürlich das zu hohe Angebot an Kohlehydraten, das mit dem Kopieren von US-Ernährungsgewohnheiten einhergeht. Auch eine veränderte Darmflora kann aus dünnen Labormäusen dicke Labormäuse machen. Doch wie ist Abhilfe ohne aufwendige Operationen wie Magenbypass und Magenverkleinerung sowie medikamentöse Therapie möglich?

Für eine nachhaltige Gewichtsabnahme essentiell sind eine Reduktion der über die Nahrung zugeführten Kalorien (speziell Reduktion der Kohlenhydrate), Verzicht auf künstliche Süßstoffe (wie etwa in vielen Light-Produkten enthalten), regelmäßige Nahrungskarenz (Fasten) und eine ärztlich unterstützte Gewichtsabnahme.

Die ärztlich unterstützte Gewichtsabnahme ermöglicht eine kontrollierte, nachhaltige Gewichtsreduktion ohne Crash-Diäten oder anderen gesundheitsschädigenden Maßnahmen, die überdies häufig den unerwünschten Jojo-Effekt mit sich bringen.

Die Therapie beginnt mit einer umfassenden Analyse des aktuellen Gesundheitszustands. Neben ärztlicher Untersuchung und spezieller Anamnese werden auch Blutwerte und Hormonspiegel ermittelt. Auf dieser Basis wird ein individueller Therapieplan erstellt, der neben Verabreichung von bioidentischen Hormonen üblicherweise auch eine Umstellung der Ernährung und der Lebensgewohnheiten enthält.

Das Programm zur Gewichtsabnahme wird üblicherweise über einen Zeitraum von mehreren Monaten durchgeführt. Während der gesamten Therapie besteht regelmäßiger Kontakt zu uns. Der Behandlungserfolg wird unter anderem durch Führen eines Ernährungsbuches kontrolliert und die Therapie bei Bedarf an die aktuellen Verhältnisse angepasst.

Ihr DDr. Heinrich

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Dick werden durch zu viel Licht?

Eine Studie an Mäusen hat gezeigt, dass von zwei Gruppen, die gleich viel Futter erhielten, die Mäuse jener Gruppe fett wurden, die rund um die Uhr, also 24 Stunden täglich, Licht erhielt, wohingegen jene schlank blieb, die nach 16 Stunden Licht 8 Stunden Dunkelheit ausgesetzt wurde.

Die Gewichtsunterschiede zwischen den beiden Gruppen von Mäusen scheinen damit zusammenzuhängen, dass sogenanntes braunes Fett (brown adipose tissue, BAT), das zur Erzeugung von Körperwärme viel Energie verbrennt, durch zu viel Licht gehemmt werden kann. Weißes Fett (white adipose tissue, WAT) dient hingegen der Energiespeicherung im Körper.

Nun wird nach Medikamenten gesucht, die braunes Fett trotz zu viel Licht stärken können. Wir halten Sie über die neuesten Entwicklungen auf unserem Blog auf dem Laufenden!

Eine nachhaltige Gewichtsreduktion kann bereits heute durch eine auf die individuellen Bedürfnisse des/der Patienten/in maßgeschneiderte Therapie bestehend aus Fettabsaugung, bioidentischen Hormonen und einer Umstellung des Lebensstils erreicht werden.

Ihr DDr. Heinrich

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Fettpolster wegschmelzen mit Twincretin?

Seit einigen Jahren boomt die Fitnessbranche, weil Frauen wie Männer kaum einen Aufwand scheuen, um ihre Wunschfigur zu erreichen. Dennoch leiden viele von ihnen an hartnäckigen Problemzonen, die sich trotz intensiven Trainings nur unzureichend reduzieren lassen. Bei besonders starker Ausprägung dieses Problems, etwa bei Fettleibigkeit (Adipositas) oder Lipödem, können soziale Ausgrenzung, Vereinsamung, ein beträchtlicher psychischer Leidensdruck und eine Vielzahl körperlicher Erkrankungen (Herzerkrankungen, Arthrose, Diabetes) Folgen des Übergewichts sein.

Neue Ansätze in der Forschung geben nun jenen Hoffnung, für deren Figurambitionen Fettabsaugung, strenge Diät und Training nicht auszureichen scheinen oder nicht in Betracht kommen. Es klingt fast zu schön, um wahr zu sein: Ein neuer, im Labor hergestellter Wirkstoff namens „Twincretin“ lässt Fettpolster offenbar dahinschmelzen – er ist zurzeit allerdings nur bei Laborratten getestet worden.

Twincretin ist ein komplexes Eiweißmolekül (Peptid), das Peptidhormone, die in der Verdauung wichtig sind, nachbaut. Es kann den Blutzuckerspiegel regulieren und den Appetit zügeln. Läutet das ein neues Zeitalter ein, in dem das Idealgewicht mühelos erreicht werden kann? Wie Sie als Leser/in meines Blogs wissen, ist für das Idealgewicht die hormonelle Balance wichtig. Dazu bedarf es grundsätzlich keiner synthetischen Peptidhormone, bei denen darüber hinaus auch die Unbedenklichkeit ihrer Anwendung an Menschen zu thematisieren wäre.

Glücklicherweise reicht das Wissen, das wir bereits in unserem Repertoire haben, um Übergewicht wirkungsvoll zu behandeln. Überschüssige Kilos zu verlieren und das Idealgewicht dauerhaft zu halten kann trotzdem langwierig und zermürbend sein. Viele Patienten/innen entscheiden sich daher für eine Therapie zur ärztlich unterstützten Gewichtsabnahme. Das in meiner Ordination angebotene Konzept zur Gewichtsabnahme setzt sich aus mehreren Schritten zusammen. Da die Ursache von Übergewicht oft mit einer hormonellen Imbalance verbunden ist, steht am Anfang der Therapie eine umfangreiche Analyse des hormonellen und gesundheitlichen Zustands.

Im Rahmen einer derartigen Gewichtabnahme kann die Verabreichung von bioidentischen Hormonen zur Behebung hormoneller Imbalancen und Anregung des Stoffwechsels sinnvoll sein. Um nachhaltig abzunehmen, ist außerdem eine Ernährungsumstellung essentiell.

Auch Nahrungsergänzungsmittel können eine Hilfe sein. Das aus weißen Bohnen hergestellte Weight Loss Phaseolin verhindert, dass Kohlenhydrate vom Darm in den Körper gelangen, wo sie sich in Form von Fettpolstern ansetzen.

Zur Unterstützung der Gewichtsabnahme erweist sich oft eine gezielte Fettabsaugung an den Problemzonen als sinnvoll. Fettgewebe produziert nämlich das weibliche Hormon Östrogen, das auch bei Männern die Einlagerung von Fett im Körper begünstigt. Eine Reduktion der Fettdepots durch Absaugung kann dazu beitragen, die hormonelle Balance wieder herzustellen. Eine allfällige Fettabsaugung sollte jedenfalls vor weiteren Maßnahmen zum Abnehmen vorgenommen werden, da in der Folge das weitere Abnehmen normalerweise leichter fällt und die Rückbildung des überschüssigen Gewebes angeregt wird.

Vielleicht werden wir künftig auch Hilfsmittel wie Twincretin bei der Gewichtabnahme einsetzen, sobald klar ist, wie sie auf den menschlichen Stoffwechsel wirken. Auf Sport zu verzichten und nicht mehr auf eine gesunde Ernährung zu achten wird aber auch dann keine Alternative sein. Alleine schon, weil qualitativ hochwertige Nahrung selbst ein Genuss ist, körperliche Betätigung Freude bereitet und beides die Lebensqualität steigert. Und darum geht es ja letztlich, meint

Ihr DDr. Heinrich

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